Nach einem erfolgreichen Bootsausflug im Jahr 2009 startete die Holland-Crew dieses Jahr dieses Abenteuer erneut. Und diesmal mit der noch größeren „Elise“. Der Start der Reise war am Freitag, den 28.5.2010 in Sneek/Offingawier. Von dort ging es nach der Übernahme und der ersten Eingewöhnung auf die 4-tägige Fahrt durch die „Friesische Seenplatte“. Das erste Ziel war Grou. Doch erst einmal hatten wir Motortemperaturprobleme an Bord und die Techniker der Bootsvermietungsagentur mussten ausrücken um den Fehler schnell zu beheben. Nach einer etwa 1-stündigen Pause ging es daraufhin ohne Probleme weiter und wir erreichten noch rechtzeitig den Jachthafen von Grou. Dort verlebte man einen ruhigen Abend (Essen: Gulasch mit Nudeln) und stand somit auch mit dem ersten Hahnenschrei und einem guten Frühstück wieder parat, um die nächsten Ziele anzulaufen.
Der nächste Etappenort war die Hauptstadt Frieslands, Leeuwarden. Nach einer ruhigen Bootsfahrt erreichten wir am Nachmittag die Stadt, man fand nur erst keinen Jachthafen und musste daraufhin wieder eine kleine Strecke zurück fahren um einen guten Ankerplatz zu erreichen. Das Ziel war, ein Jachthafen diesmal mit Dusche und am besten auch mit Fernseher, denn einige wollten „Lena“ gewinnen sehen!! (Was aber leider nicht funktionierte, blieb also nur Radioübertragung per Handy, Sekt hat trotzdem geschmeckt.)
Der nächste Morgen war schon verkaterter, bei trübem Wetter und Regen. Aber die Dusche tat gut. Leider gab es keine Tankstelle in der Nähe = keine Brötchen am Sonntagmorgen! Blieb nur Brot und guter Kaffee und der Wettergott schien uns auch vollends verlassen zu haben, nach zwei Tagen gutem Wetter folgte der erste Regen der gesamten Tour. Die darauf folgende Fahrt fand somit auch zu 95% unter Deck statt. Es regnete Schnürsenkel. Aber zum Mittagessen kamen wir im Zwischenziel Earnewâld an. Danach fuhren wir durch den Nationalpark „Alde Feanen“ um am Abend die Innenstadt von Sneek unsicher zu machen. In Sneek fanden wir im ortsansässigen Jachthafen wohl gerade noch die letzte freie Anlegelücke. Die Crew war wieder in der Nähe des Heimathafens und verlebte einen schönen letzten Abend in Sneek, bevor am Montagmorgen noch etwas verschlafen zum kurzen Endspurt nach Offingawier geblasen wurde. Dort übergaben wir das Boot wieder und machten uns per Auto auf eine dann doch lange Rückfahrt.
Die Holland-Crew konnte auch diesmal wieder eine positive Bilanz ziehen und freut sich schon auf den kommenden TT-Ausflug.