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Interview mit unserem Trainer Helmut Fenk

Hallo Helmut, beide Wolfskehler Teams verteidigen standhaft das Tabellenende....Zeit für ein neues Interview!

Ja klar und es stimmt leider. Teamumstellungen, neu aufgeteilt. Neue Trainer mit Ideen, Vorstellungen, Eigenarten, auch Gewöhnungsbedürftige... neue Spielsysteme... Dazu Verletzungspech und persönliche Gründe von etablierten Leistungsträgern, die daher aktuell leider nicht zur Verfügung stehen.

Und jetzt?

Wie heißt das so schön, aufstehen, Krönchen richten und weiter geht es! Genau das tun wir!

Reicht das aus?

Wolfskehlen wäre nicht Wolfskehlen, wenn man vor Veränderungen zurückschrecken würde. Lieber mal etwas Neues probieren, um damit Herausforderungen zu generieren, als im „Alltagstrott“ zu verharren. Getreu nach dem Motto: „Das haben wir schon immer so gemacht“

Also Mut zum Risiko?

Ja, in Verbindung mit überlegten Plänen und Vorstellungen. Kein „Kamikaze“, so viel Verantwortungsgefühl haben wir, aber trotzdem mal etwas probieren.

Ziehen die Spielerinnen da mit? Habt ihr noch Aufbruchstimmung oder laufen sie euch scharenweise davon?

Bislang sind alle im Boot und wir haben aktuell trotz der Tabellensituation sogar Zuwachs.

Also kein Grund zur Sorge?

Natürlich beschäftigt es Trainer und Team, wenn man nicht so spielt, wie man es könnte. Das wird sehr ernst genommen- aber trotzdem kein Grund zur Panik. Keiner ist gerne Tabellenletzter.

Was bleibt zu tun?

Aus Fehlern lernen, nachsteuern, sich selbst und alle Beteiligten bei Laune halten. Wenn alles gelingen würde und dadurch einfach wird, fehlt mit der Zeit der Antrieb und die Motivation. Natürlich müssen jetzt aber auch mal Erfolgserlebnisse her.

Noch ein Schlusswort?

Ja, ein Verein und seine Abteilungen lebt von Mitgliedern, die in der Lage sind das Prinzip „Nehmen und Geben als Ausdruck sozialer Kompetenz“ zu beherzigen.

Es gibt Sportler, die ihre Vereins- oder Mannschaftszugehörigkeit alleine am eigenen Nutzen und persönlichen Erfolg fest machen. Sobald es Schwierigkeiten gibt, der Eigennutz und die persönlichen Bedürfnisse in Frage stehen, wird der Verein gewechselt, anstatt nach dem Prinzip „In guten wie in schlechten Zeiten“ zu verfahren.

Die Volleyballabteilung des TSV hat da in der Vergangenheit- wie viele andere Vereine auch– ihre Erfahrungen sammeln müssen.

In den vergangenen Jahren habe ich in Wolfskehlen aber nur „Vereinsmeier“ kennengelernt, was mich trotz „Migrationshintergrund“ als „Zugezogener“ in Wolfskehlen hat heimisch werden lassen.

Vielen Dank für das erneute Interview und die offenen Worte sowie das Bekenntnis zu Wolfskehlen und viel Glück und Erfolg!

Danke!

 

 

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