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Köln Triathlon

Zum Ende der Triathlon-Saison fand Anfang September die zweitgrößte deutsche Veranstaltung - das Cologne-Triathlon-Weekend - statt. Für über 4.000 Teilnehmer standen verschiedene Angebote bereit, so dass für jeden etwas Passendes dabei war. Es gab einen Kinder-Triathlon, die klassischen Distanzen Sprint, Olympisch, Mittel und Lang/Ironman, bis hin zu einer Kombination aus Sprint und Langdistanz, sowie ein Quadrathlon: wessen Arme noch Kraft vom Schwimmen übrig hatten, der konnte hier als vierte Disziplin noch 5 km Kajakfahren. Es war gleichzeitig auch die offizielle Weltmeisterschaft in diesem zwar seltenen, aber immerhin schon seit über 20 Jahre bestehenden Ausdauer-Vierkampf.
Abgesehen von den morgendlichen Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt beim Schwimmen (6 Grad), fanden die Athleten (und Zuschauer) erstklassige Bedingungen vor. Auf der topfebenen 182 km langen Radstrecke in und um Köln, die auf der Langdistanz dreimal zu befahren war, konnte man sich vom frühen Kälteschock wieder "aufwärmen" und die Stadt und das Umland kennenlernen. Da die NRW-Meisterschaften in die Veranstaltung integriert waren, waren zahlreiche sog. "Race-Sheriffs" auf Motorrädern im Einsatz, die ihre Aufgabe sehr genau wahrnahmen. So kam es dann auch, dass Uli den vorgeschriebenen (Windschatten-)Abstand von 10m zum Vordermann beim Einfahren/-bremsen in einen Kreisel nicht eingehalten hatte. Es folgte ein strenger Pfiff, die gelbe Karte und eine Zeitstrafe von 8 Minuten - Diskussion zwecklos. Direkt nach dem Radfahren galt es dann dieser Folge zu leisten und die "Penalty-Box" anzusteuern, um die Strafe dort abzusitzen.
Auf der Strafbank herrschte bereits reger Betrieb und die Zwangspause war entsprechend kurzweilig.
Der Motivation tat dies glücklicherweise keinen Abbruch und danach ging es auf die abschließende Marathonstrecke über 42,2 km. Hier waren einige Runden durch die Kölner Innenstadt und die Rheinauen zu laufen. Abgesehen von der achtmal zu überquerenden Deutzer Brücke war die Strecke ebenfalls herrlich flach und die mittlerweile 20 Grad ließen gute Leistungen zu. Da mittlerweile nahezu alle Teilnehmer der Veranstaltung auf der Laufstrecke unterwegs waren, glich der Marathon eher einem Slalomlauf. Ab er auch das war zu bewerkstelligen, stand doch das Ziel am Kölner Heumarkt in greifbarer Nähe. Nach knapp 11 Stunden ging schließlich ein langer Sporttag zu Ende und die Athleten hatten anschließend reichlich Gelegenheit, sich auf einem Rheindampfer am Ufer auszuruhen. Am üppigen Buffet konnte man sich dort reichlich verpflegen und mit den anderen Athleten den Tag Revue passieren lassen.

Gesamtzeit: 10:50:19
Gesamtplatz: 102.
Platz Altersklasse M40: 23.

Schwimmen: 1:16:30
(1. Wechsel: 9:31)
Rad: 5:44:30
(2. Wechsel: 12:28)
Marathon: 3:27:22

 

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